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bei der Hauptversammlung von Volkswagen wird es hoch her gehen. Soviel ist schon heute gewiss. Denn wie ich erfuhr, wurde ein Antrag von der Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK e.V.) eingereicht. Und der hat es in sich. Es geht in diesem Antrag nämlich um ein Versäumnis des VW-Vorstands auf das man auf den ersten Blick selbst gar nicht gekommen wäre. Sie erinnern sich sicherlich noch, als die Volkswagen Aktie aufgrund der Marktverknappung durch Porsche-Aufkäufe zum Gipfelsturm ansetzte. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Aktie in der Spitze bis über 1.000 Euro, weil Porsche über sog. cash gesettelte Optionen auf 74 % der VW-Stämme zugreifen konnte und diese teilweise auflöste um Kursgewinne in Milliardenhöhe einzustreichen. Und ganz sicher ist Ihnen noch die Tragödie um den Unternehmer Merckle in Erinnerung, der sich mit VW verspekuliert hatte. Nun wirft der VzfK e.V. dem Volkswagen vor, dass diese durch intransparente Optionsspekulationen und der von Porsche damit hervorgerufenen Marktnachfrage der Volkswagen Aktie nicht genutzt wurde, um durch Ausnutzung des in der Satzung vorgesehenen genehmigten Kapitals im Unternehmensinteresse Milliardenbeträge günstigst aufzunehmen. Was wegen des Einbruchs der Automobilkrise und der bevorstehenden Durststrecke im Interesse von Volkswagen und deren Aktionäre gewesen wäre. Aber nicht gemacht wurde. Nach § 4 Abs. 4 ist der Vorstand nämlich ermächtigt, bis zum 21. April 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Aktien das Grundkapital um nominal 400 Mio. Euro zu erhöhen. Bei einem Ausgabebetrag von 200 Euro je Aktie hätte das 31.25 Mrd. Euro in die Kassen gespült.

Dies war wohl im Interesse von VW und seiner Aktionäre. Offensichtlich nicht aber im Interesse der Großaktionäre. Was eigentlich vorrangig ist. So vermutet der Verein, dass Porsche allein vom hohen Aktienkurs profitieren sollte und die beiden Großaktionäre ihre Stimmrechte nicht verwässern lassen wollten. Die Hauptversammlung soll deshalb ermöglicht werden, einen besonderen Vertreter zur Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen Organmitglieder und Großaktionäre bestellen, weil die Chance auf einen Milliardenerlös durch Ausnutzung des genehmigten Kapitals bewusst pflichtwidrig unterlassen und damit vertan wurde. So haben diese ihre Sonderinteressen zum Nachteil von VW durchsetzen können. Dass an diesem Vorwurf vermutlich etwas dran ist, sieht man allein daran, dass sich VW bis heute zu den Vorwürfen nicht geäußert hat. Das Ganze ist natürlich auch deshalb interessant, weil unser gern als Saubermann auftretender Ministerpräsident Wulff mit seinem Bundesland Niedersachsen einer der größten Aktionäre von VW ist. Insofern wird man jetzt sehr genau sehen, wie genau er es mit den Aktionärsinteressen kleinerer Aktionäre und dem Verbraucherschutz nimmt. Eines ist auf jeden Fall klar. Volkswagen kommt aus den Schlagzeilen und Skandalen einfach nicht heraus. Erst die Rotlichtaffäre und jetzt das. Es stellt sich die Frage, wieso ein Bundesland an einem solchen Skandal-Unternehmen noch Anteile hält? Und jetzt das Zwielicht gewähren lässt.

Copyright © 2009 Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd. de home, news, newsy nowe